Wildschweine haben keinen guten Ruf. Warum eigentlich? Anders als ihre domestizierten Verwandten sieht man Wildschweine in freier Natur häufiger. Sie kommen sogar immer näher an die Städte heran. Weil ihre Lebensräume verschwinden durch den Bau von Häusern und Fabriken durch den Menschen oder durch die kommerzielle Nutzung von Waldstücken, erschließen sie sich neue Nahrungsquellen.

Die verstärkte Jagd auf Wildschweine trägt ebenfalls dazu bei. Mit der afrikanischen Schweinepest haben die Waidmänner eine Legitimation, die sich durch die Abschussprämie auch noch finanziell rechnet.

Aber auch die Landwirtschaft, die mit ihren Maisfeldern für das Futter der sog. „Nutztiere“ den Wildschweinen einen gedeckten Tisch präsentieren, sind nicht ganz unschuldig daran, dass Wildschweinepopulation weiter ansteigt und Begegnungen häufiger werden. In der Regel sind Wildschweine aber sehr scheu und lassen die „wilde Wutz“ nur wegen der Verteidigung ihres Nachwuchses raus, falls sie sich bedroht fühlen.

Wer mehr über Wildschweine erfahren möchte, kann auf unserer Seite „Das Wildschwein“ mehr erfahren.