đ˝ Oink zum Sonntag #25
Gleiches Leid, doppelter Standard â warum Speziesismus weh tut
Von Freya, Hausschwein mit Herz und Haltung
Hallo, ich bin Freya.
Ein Schwein. Kein Witz, kein Maskottchen, kein Produkt. Ein fĂźhlendes Wesen.
Und heute frage ich dich:
Warum ist mein Leben weniger wert als das deines Hundes?
Warum darf ich nicht einfach leben â ohne Angst, ohne Qual?
Warum muss ich erklären, dass ich genau wie dein Haustier Liebe brauche, Schutz verdiene, leben will?
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Das Minischwein auf dem Sofa bekommt ein Halstuch und KĂźsse.
Das andere Schwein â vielleicht mein Bruder â wird in der Mastanlage geboren, misshandelt, geschlachtet.
Der Hund wird verhätschelt, das Schwein wird gegessen.
Das nennt man Speziesismus.
Wenn du Tiere unterschiedlich behandelst, nur weil sie einer anderen Art angehĂśren.
Obwohl sie fĂźhlen wie du. Lieben wie du. Verlieren wie du.
Aber warum machen Menschen das?
Vielleicht, weil man es so gelernt hat.
Weil Werbung die einen Tiere vermenschlicht â und die anderen entmenschlicht.
Weil Fleischverpackungen keine Gesichter zeigen.
Weil Traditionen bequemer sind als Veränderung.
Doch ist Bequemlichkeit ein Argument fĂźr Leid?
đ Ich glaube, Menschen sind zu mehr fähig.
Zu MitgefĂźhl. Zu Wandel.
Aber dafĂźr braucht es Ehrlichkeit. Und die beginnt mit einem Blick auf den eigenen Teller.
Frage dich:
âĄď¸ WĂźrde ich dieses Tier auch essen, wenn es mein Hund wäre?
âĄď¸ Warum liebe ich das eine, aber tĂśte das andere?
âĄď¸ Und: Ist Genuss den Tod wert?
đą Die gute Nachricht? Du hast die Wahl.
Jeden Tag. Mit jedem Einkauf. Mit jedem Bissen.
Du kannst aufstehen gegen Speziesismus â fĂźr Gerechtigkeit, fĂźr Leben, fĂźr Tiere wie mich.
Denn wir sind nicht ânurâ Schweine.
Wir sind Freya. Wir sind Gandhi. Wir sind Loki.
Wir sind fĂźhlende Individuen â und wir zählen.
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