🐽 Oink zum Sonntag #34

Schwein inside – Loki klärt auf

🥩 Lebensmittel (direkt oder verarbeitet)

Wurstwaren: Salami, Schinken, Leberwurst, Weißwurst, Mett etc.

Fertiggerichte: z. B. Pizza, Suppen, Eintöpfe, Gulasch mit Speck, Gelatine etc.

Gelatinehaltige Produkte: Gummibärchen, Marshmallows, Tortenguss, Fruchtgummi

Backwaren: Manche Backmittel oder Glasuren enthalten Schweinefett oder -gelatine

Wein & Säfte: können mit Gelatine geklärt worden sein

Käse: Einige Käsesorten (v. a. aus Nicht-EU-Ländern) enthalten tierisches Lab vom Schwein

Würzmittel/Brühwürfel: z. B. Speckaroma oder tierische Brühepulver

Suppengemüse in Dosen: teilweise mit Schweineschmalz oder Speck angereichert

 

🧴 Kosmetik & Körperpflege
Seife & Shampoo: früher oft aus tierischen Fetten hergestellt (teils heute noch)

Lippenstift: kann tierische Fette oder Farbstoffe wie Karmin (aus Läusen) enthalten

Cremes & Lotionen: Glycerin tierischen Ursprungs möglich

Zahncreme: Gelatine oder Glycerin tierischer Herkunft möglich

Kollagenprodukte: aus Haut, Knochen und Bindegewebe vom Schwein gewonnen

 

💊 Medikamente & Medizin
Kapselhüllen: meist aus Schweinegelatine

Insulin (ältere Präparate): aus Schweinepankreas

Heparin: Blutverdünner aus der Darmschleimhaut von Schweinen

Impfstoffe: manche enthalten Gelatine aus Schweinen als Stabilisator

Herzklappen-Transplantate: teilweise vom Schwein (biologische Herzklappen)

 

🧪 Industrie & Technik
Klebstoffe: aus Schweineknochen oder -häuten

Fotopapier / Filmmaterial: Gelatine aus Schweinen

Reifen, Bremsbeläge, Kunststoffprodukte: können tierische Bestandteile enthalten

Farben und Lacke: teilweise mit tierischen Fetten als Bindemittel

Zigarettenfilter: enthalten gelegentlich tierisches Hämoglobin (selten, aber dokumentiert)

 

🧵 Textilien & Mode
Leder: Schweinsleder für Schuhe, Taschen, Möbel

Kleber in Schuhen und Kleidung: aus tierischen Nebenprodukten

 

🐷 Fazit:
Teile vom Schwein werden nahezu vollständig verwertet – nicht nur Fleisch, sondern auch Knochen, Fett, Haut, Innereien, Darm, Bindegewebe. Wer Schweine schützen will, muss also über den Tellerrand hinaus denken: Nicht nur Fleischverzicht, sondern auch bei Kosmetik, Kleidung, Medizin & Co. auf tierfreie Alternativen achten.