🎄 3. Advent – Oink zum Sonntag – Weihnachtsausgabe
Gandhi und der Weihnachtsbraten
Ein innerer Dialog von Gandhi – Schwein mit Herz und Tiefsinn
Weihnachten. Das Fest der Liebe. Der Familie. Des Friedens. So sagt man.
Ich träume. Ich liege auf einem reich gedeckten Tisch, das Licht der Kerzen flackert warm. Menschen lachen, singen, feiern. Doch mitten im Glanz – ich bin der Braten.
Ich sehe Hände, die mich schneiden, Messer, die mein Leben teilen. Sie reden von Liebe, von Frieden – und trotzdem schneidet die Gabel in mich hinein.
Verwirrt wache ich auf. Mein Herz schlägt schnell. Was bedeutet Weihnachten wirklich?
Am nächsten Tag begegnet mir ein Kind mit großen Augen. Es sieht mich an und fragt:
„Warum essen wir Tiere, wenn wir sie lieben?“
Diese Frage bleibt in mir.
Die Wahrheit ist oft einfach und zugleich schwer.
Wie können wir feiern, wenn wir gleichzeitig Leid schaffen?
Vielleicht liegt die Antwort darin, wieder zu fĂĽhlen.
Zu hören. Nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen.
Kinder haben die Gabe, uns das Wichtigste zu sagen – wenn wir bereit sind, zuzuhören.
Ich wĂĽnsche mir eine Welt, in der Weihnachten nicht nur Worte sind, sondern Taten.
Wo Mitgefühl größer ist als Tradition.
Wo Liebe auch den Schwächsten gilt.
Ich bin Gandhi.
Und ich träume von Weihnachten, das wirklich verbindet – ohne Leid, ohne Angst.
Frohe Weihnachten. Mit Herz.
Neueste Kommentare