Ach lieber Gandhi,
wenn Du wüßtest, was die Menschen mit Schweinen und anderen Tieren anstellen. Du würdest….Nein! Würdest Du wahrscheinlich nicht. Ganz sicher.
Wir empathischen Menschen verzweifeln manchmal am Tierelend um uns herum. So auch ich vorhin beim Stautenhof. Der seine Schweine ja angeblich so vorbildlich hält.

Ich sehe leidende Schweine. Die den Gestank ihrer eigenen Exkremente ertragen müssen. Auf widerwärtigem Betonboden mit ein wenig Alibistroh.

Das nennt sich dann „Bio“, will Haltungsstufe 4 sein und unser werter Herr Bundeslandwirtschaftsminister fände das bestimmt richtig toll.

Ich nicht. Ich kenne das wahre Wesen der Schweine. Nicht der Minister, nicht die Bauern des Stautenhofes und andere Tierwirte. Ob sie nun fürchterliche Tierfabriken besitzen oder vermeintliche Biolandwirte sind.

So etwas wie die Liebe zu Gandhi werden diese Menschen niemals erleben können. Fühlen können. Genauso wie die Kunden, die die Schweine des Stautenhofes ihren Kindern zeigen. Und sicherlich kommt dann die Aussage: aber die stinken ja. Und dann wollen die Kinder weg. Finden allenfalls die Vorzeige-Ferkel goldig.

Aber stinken tun sie. Die armen Schweine dort. Aber nicht weil es Schweine sind. Sondern weil die Menschen, die sie dort halten eben auch ohne Skrupel sind. Am Ende wollen sie sie nutzen. Schlachten. Verkaufen. Aufessen lassen. So schnell, wie möglich. Was macht das für einen Unterschied, wenn das Schwein 9 statt 6 Monate „lebt“. Und auf 1,3m² statt 0,8m²? Am Ende sind sie alle tot.

Gandhi jedoch ruht in sich selber. Er trägt seinen Namen – trotz seiner Köperfülle 😉 – zu Recht. Er lässt die Liebe entscheiden. Nicht den Hass.
Und hassen möchte ich weder die Menschen des Stautenhof noch die Menschen, die das Projekt Schwein haben leiten. Aber verstehen, das werde ich sie niemals…

Habe Dich lieb, Gandhi 🥰🐷