đŸ· Oink zum Sonntag # 51: Lokis Logik – Warum Zusammenhalt satt macht

 

Hier ist Loki!

Ich beobachte ja alles ganz genau. WĂ€hrend die anderen vielleicht nur ans Fressen denken, schaue ich mir an, wie die Dinge wachsen. Und ich habe ein Geheimnis entdeckt: In der Natur nimmt niemand dem anderen etwas weg. Es ist kein Ellenbogen-Check, es ist ein Teamplay!

Habt ihr schon mal von der „Milpa“ gehört? Das nennen manche auch die „Drei Schwestern“. Das ist pure Pflanzen-Magie, von der wir uns eine Scheibe abschneiden können:

1. Das Trio Infernale (auf die gute Art!)
Da haben wir den Mais, die Bohne und den KĂŒrbis.

Der Mais reckt sich stolz zum Himmel und ist die perfekte Kletterstange.

Die Bohne nimmt das dankend an, rankt sich hoch und revanchiert sich, indem sie Stickstoff in den Boden pumpt – quasi Gratis-DĂŒnger fĂŒr alle!

Und der KĂŒrbis? Der macht sich unten breit, deckt den Boden mit seinen riesigen BlĂ€ttern ab wie eine lebende Decke. So bleibt die Feuchtigkeit in der Erde und das Unkraut hat keine Chance.

2. Niemand verliert, alle gewinnen
Das Statement, Pflanzen wĂŒrden „etwas wegnehmen“, ist aus meiner RĂŒssel-Sicht totaler Quatsch. In einem klugen Garten oder auf einem Bio-Feld unterstĂŒtzen sie sich gegenseitig. Sie teilen sich das Licht, das Wasser und die NĂ€hrstoffe so auf, dass am Ende mehr dabei herauskommt, als wenn jeder fĂŒr sich allein kĂ€mpfen wĂŒrde.

Lokis Schlaufuchs-Tipp
Wenn wir Menschen und Tiere kapieren, dass wir Teil dieses Kreislaufs sind, dann merken wir: Es ist genug fĂŒr alle da, wenn wir die Synergien nutzen. Wer Pflanzen clever anbaut und direkt genießt, zerstört keine Vielfalt, sondern fördert sie.

Pflanzen sind keine Konkurrenten. Sie sind die ultimativen Teamplayer. Und ich? Ich bin der Chef-Analyst, der das Ganze im Auge behĂ€lt (und zwischendurch prĂŒft, ob der KĂŒrbis schon reif ist). Und sollten wir alle uns nicht ein bisschen was von Milpa abschauen?

Wir sehen uns am Zaun!

Euer Loki đŸœđŸ”Ž