🐷 Oink zum Sonntag # 45: Pflanzen nehmen niemanden etwas weg 

 

Hallo Leute, Gandhi hier! 🐾

Wisst ihr, ich höre oft diesen Spruch: „Gandhi, die Veganer essen dir dein Futter weg!“ Dann schüttle ich kurz meine Schlappohren und denke mir: „Leute, wenn ihr wüsstet…“

Namensvetter Mahatma Gandhi hat mal gesagt: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ Und das gilt auch für meinen Trog und euer Teller-Management.

Hier ist mal ein kleiner Faktencheck aus der Rüssel-Perspektive:

1. Ich bin kein Effizienz-Wunder (sorry!)
Egal wie lieb ihr mich habt: Wenn ich 10 Kilo Getreide oder Soja mampfe, mache ich daraus am Ende nicht 10 Kilo „Eber“. Der Großteil der Energie geht für mein gemütliches Grunzen, mein Mittagsschläfchen und meine Körperwärme drauf. Wenn Menschen die Pflanzen direkt essen, statt sie erst durch mich „umzurechnen“, bleibt unterm Strich viel mehr für alle übrig. Pflanzen nehmen also niemandem etwas weg – sie sind einfach der direkteste Weg, um alle satt zu machen.

2. Platz für alle Rüssel
Würden weniger Pflanzen für den Riesenumweg über die Futtertröge der Industrie verbraucht, bräuchten wir weltweit viel weniger Ackerfläche. Wisst ihr, was wir mit dem Platz machen könnten? Wälder pflanzen! Suhlstellen anlegen! Wildnis zulassen! Pflanzen sind Platzsparwunder. Wer Pflanzen isst, schenkt der Erde eigentlich Raum zurück.

Mein Fazit zum Sonntag:
Ich teile mein Gemüse gern. Denn ich weiß: Wenn ihr euch pflanzlich ernährt, klaut ihr mir nichts. Im Gegenteil: Ihr sorgt dafür, dass das System weniger unter Druck steht. Das ist echtes Ahimsa – Gewaltfreiheit, die beim Essen anfängt.

Ich genieße jetzt weiter meine Äpfel und mein Getreide und freue mich, dass ich hier sein darf, ohne eine „Kalorien-Maschine“ sein zu müssen.

Einfach leben, damit andere (und wir Schweine) einfach überleben können.

Euer Gandhi 🐷