🐖🐾 World Day of Ending Speciesism

Diskriminierung hat viele Gesichter. Sie beginnt dort, wo Lebewesen aus ungerechtfertigten Gründen weniger moralische Beachtung geschenkt wird.

Während wir menschliche Diskriminierungsformen zu Recht verurteilen, wird eine Form von Ungleichbehandlung noch immer alltäglich übersehen: Speziesismus.

Speziesismus bedeutet, fühlenden Lebewesen allein aufgrund ihrer Artzugehörigkeit einen unterschiedlichen moralischen Wert zuzusprechen. Doch diese Doppelmoral zeigt sich oft an den unerwartetsten Orten – ja, selbst innerhalb des Tierschutzes:
Warum tischen Tierschutzvereine bei Veranstaltungen wie dem „Tag der offenen Tür“ ausgerechnet Fleisch auf? Ist es nicht pure Inkonsequenz und eine Form von Speziesismus, sich auf der einen Seite liebevoll für Hunde und Katzen einzusetzen, während auf dem Teller das Opfer eines anderen, ebenso fühlenden Lebewesens landet?

Zusätzlich zeigt sich diese Willkür im Umgang mit Schweinen selbst: Während das Minischwein als Haustier verhätschelt wird, landet das Mastschwein im Regal – und das Wildschwein wird oft als Plage abgestempelt.

Dabei haben sie alle dieselben Bedürfnisse, empfinden Schmerz, Freude und Angst gleichermaßen. Jedes Tier hat ein Recht auf ein gutes, unversehrtes Leben – ganz egal, welcher Spezies oder Kategorie es zugeordnet wird.

🐖🐾 World Day of Ending Speciesism – Brechen wir gemeinsam mit diesen doppelten Standards, hintertfragen wir unser eigenes Handeln und schenken wir allen Lebewesen den gleichen Respekt