🐷 Oink zum Sonntag # 49: Warum Pflanzen Platz schaffen
Gestatten: Freya.
Während die anderen im Schlamm dösen, erledige ich das Wichtigste: die tägliche Inspektion. Ich schreite mein Reich ab, Meter für Meter, Kopf hoch, Blick fest. Als Königin des Geheges habe ich ein feines Gespür für Raum und Territorium. Und heute müssen wir mal über Platz reden.
Manche Leute denken ja, Pflanzenanbau würde Platz „wegnehmen“. Ich sage euch: Wer das behauptet, hat noch nie die Geometrie eines Ackers verstanden!
1. Die Logik der Landfläche
Schaut euch mein Reich an. Wenn ihr Menschen Pflanzen direkt esst, braucht ihr dafür nur ein winziges Stückchen Erde. Würdet ihr aber wollen, dass auf diesem Teller ein Stück von … nun ja, einem meiner Kollegen landet, bräuchtet ihr für die Erzeugung dieses einen Tellers die zehnfache Fläche!
Warum? Weil die Tiere ja auch irgendwo stehen müssen und – noch viel wichtiger – weil gigantische Flächen nur dafür da sind, Futter für sie anzubauen.
2. Pflanzen sind Raumwunder
Wenn wir uns von dem ernähren, was direkt aus dem Boden sprießt, könnten wir weltweit ca. 75 % der landwirtschaftlichen Fläche einsparen. Stellt euch das mal vor! Das ist, als würde mein Gehege plötzlich viermal so groß werden, ohne dass jemand einen Zaun verschieben muss.
Pflanzen nehmen keinen Platz weg. Sie sind so effizient, dass sie Platz schenken. Platz für Wildblumen, Platz für Bienen, Platz für Moore und – wenn es nach mir geht – sehr viel mehr Platz für königliche Spaziergänge.
Mein royales Urteil
Wer Pflanzen wählt, ist kein Platzräuber. Er ist ein Raumgestalter. Wir könnten die Wälder zurückholen und die Erde atmen lassen, wenn wir nicht jeden Grashalm fünfmal umwandeln müssten, bevor er auf dem Tisch landet.
In meinem Reich wird nichts verschwendet. Wahre Größe zeigt sich darin, mit wie wenig man auskommt, um Großes zu bewirken.
Ich drehe jetzt noch eine Runde. Haltung bewahren, bitte!
Eure Freya 💅🐽
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